Hasselblad 500c/m versus Pentacon Six
Mit Pentacon Six bin ich seit über 20 Jahren vertraut, es war für mich die Alternative zur teuren Hasselblad. Dann habe ich vor einem Jahr eine Hasselblad erworben, weil … ich endlich eine haben wollte. Und ich hab eine Menge Lehrgeld dafür bezahlt, wobei ich mich heute etwas darüber ärgere, dass die Pentacon Six für mich so deutlich unter der Hasselblad rangierte.
Zeit für einen Vergleich der beiden Kameras.
Vergleich der Pentacon Six mit der Hasselblad 500 c/m

| Eigenschaft | Pentacon Six | Hasselblad 500 c/m |
|---|---|---|
| Bauzeit | 1966 - 1990 | 1970 - 1994 |
| Gewicht (mit Objektiv) | 1,370 kg | 1,410 kg |
| Verschluss | Tuschschlitzverschluss im Gehäuse | Zentralverschluss im Objektiv |
| kürzeste Verschlusszeit | 1/1000 | 1/500 (abhängig vom Objektiv) |
| Blitzsynchronzeit | 1/20 | alle |
| Objektivanschluss | P6 Steckbajonett | Hasselblad V Bajonett |
| Mattscheibe | fest (austauschbar) | austauschbar |
| Spiegelvorauslösung | nein | ja |
| Wechselmagazin | nein | ja |
| Filmtransport | Schnellspannhebel | Transportkurbel |
Die Konstruktionskonzepte der Pentacon Six und der Hasselblad 500 c/m
Beide Kameras belichten auf dem Rollfilm 6x6 Bilder. Beides sind einäugige Spiegelreflexkameras - das heißt, man betrachtet vor der Aufnahme das durch das Objektiv über einen Spiegel umgelenkte Bild auf einer Mattscheibe. Zur Aufnahme wird der Spiegel dann hochgeklappt. Damit sind die Gemeinsamkeiten schon am Ende, denn technisch sind die beiden Systeme grundverschieden.
Pentacon Six: Kleinbild-Spiegelrelfex in groß
Die Pentacon Six ist wie eine Kleinbild-Spiegelreflex Kamera aufgebaut. Auf dem rechteckigen Kasten, der die Filmspulen und die Filmbühne besitzt, ist der Spiegelkasten und davor der Objektivanschluss montiert.
Auf dem Spiegelkasten sitzt die Mattscheibe, es können verschiedene Sucher angebracht werden: Falt-Lichtschacht- und Prismensucher.
Der Verschluss ist ein Tuchschlitzverschluss. Der Spiegelschlag ist - für die Größe - gedämpft und weich.
Der Auslöser sitzt schräg an der Vorderseite - so wie bei den DDR Praktica Kameras üblich.
Bei der Auslösung laufen folgende Vorgänge ab:
- Die Springblende des Objektivs schließt auf den voreingestellten Wert
- Der Spiegel klappt hoch
- der Schlitzverschluss öffnet und schließt sich für die Aufnahme
Nach der Auslösung bleibt der Spiegel oben, er wird erst mit dem Weitertransport wieder zurückgeholt. Der Filmtransport erfolgt wie bei einer Kleinbild-Spiegelreflexkamera mit dem Daumen über einen Schellspannhebel, hierbei wird:
- der Verschluss gespannt
- der Spiegel zurückgeklappt
- der Film transportiert
- die Springblende des Objektivs wieder geöffnet
Alles in Allem funktioniert das also wie bei einer typischen Kleinbild-Spiegelreflex-Kamera.
Hasselblad 500 c/m: Würfelkonzept mit Wechselmagazin
Die Hasselblad ist im Gegensatz zur Pentacon Six extrem modular aufgebaut. Das Gehäuse ist ein Würfel mit Spiegelkasten und Filmtransportkurbel. Über dem Spiegelkasten sitzt wie bei der Pentacon die Mattscheibe mit wechselbaren Sucheraufsätzen.
Das Filmmagazin ist in einem Wechselmagazin untergebracht, das mit einem einfachen Handgriff hinten am Würfel angesetzt wird. Das Filmtransportsystem des Gehäusewürfels überträgt über kleine Zahnräder die Transportbewegung auf das Filmmagazin. Kleine Sichtfenster neben der Kurbel zeigen an, ob die Kamera betriebsbereit und der Film transportiert ist.
Frühere Hasselblad-MModelle hatten wie die Pentacon Six einen Schlitzverschluss; bei der Hasselblad 500 c/m aber sitzt der Verschluss im Objektiv - besser gesagt, in den Objektiven. Jedes Objektiv einer Hasselblad bringt seinen eigenen Zentralverschluss mit.
Dadurch, dass der Verschluss im Objektiv sitzt, muss dieser bis zur Aufnahme permanent geöffnet sein, um Licht zum Spiegel und zum Sucher durchzulassen. Damit dadurch nicht der Film vor der Aufnahme belichtet wird, sitzt an der hinteren Würfelwand ein Hilfsverschluss - der ist die ganze Zeit geschlossen, und öffnet sich nur für den Moment der Aufnahme.
Zusätzlich hat jedes Wechselmagazin einen Magazinschieber, der den Film beim Abnehmen des Magazins von der Kamera vor dem Licht schützt.
Die mechanischen Vorgänge bei der Aufnahme sind also deutlich komplizierter als bei der Pentacon Six:
- der Objektivverschluss des Objektivs schließt sich,
- die Springblende des Objektivs schließt auf den voreingestellten Wert,
- der Hilfsverschluss des Gehäuses öffnet sich,
- der Zentralverschluss des Objektivs öffnet und schließt sich für die eigentliche Aufnahme,
- der Hilfsverschluss des Gehäuses schließt sich wieder (erst nach dem Loslassen des Auslösers).
Beim Filmtransport laufen folgende Vorgänge ab
- der Spiegel klappt herunter,
- der Zentralverschluss des Objektivs öffnet sich und wird für die nächste Aufnahme gespannt,
- die Springblende des Objektivs wieder geöffnet.
Handhabung der Pentacon Six und der Hasselblad
Wie unterscheiden sich die beiden Kameras hinsichtlich der Bedienung?
Pentacon Six
Die Pentacon Six bedient sich wie eine normale Kleinbild-Spiegelreflex: mit dem Prismensucher am Auge ist bis auf die Größe alles vertraut. Der Auslöser sitzt nicht auf der Oberseite, sondern schräg an der Vorderseite - damit ist er gut erreichbar. Oben platziert wäre der Weg für den Finger zu weit.
Wenn man die Pentacon Six mit dem Faltlichschachtsucher (Einblick von oben) hält, funktioniert das auch ganz gut - die linke Hand hält und stabilisiert die Kamera und zieht den Fokus, die rechte Hand hält ebenfalls und löst aus.
Durch das breite Gehäuse gibt es bei der Pentacon Six jede Menge Griffmöglichkeiten - das ist prima.
Das Sucherbild der Pentacon Six ist gut erkennbar, aber etwas dunkler als das der Hasselblad.
Das Laden eines Films ist ziemlich einfach - wie bei einer Kleinbildkamera:
- Rückwand öffnen
- volle Filmspule einlegen, freies Ende in die freie Spule rechts einfädeln
- Auslösen und den Film in kleinen Schwüngen transportieren, bis Markierung auf weißem Punkt sitzt
Pluspunkte Pentacon Six:
- Kamerahandhabung speziell für Prismensucher ideal
- Schneller Filmtransport durch Schnellspannhebel
- Schnelles Filmeinlegen
Minuspunkte Pentacon Six
- etwas unhandlich bei der Nutzung des Lichtschacht

Hasselblad 500 cm
Bei dem Hasselbladwürfel gibt es nicht so viele Möglichkeiten. Mit dem Lichtschachtsucher und dem Einblick von oben hält die linke Hand das ganze Gewicht, der Zeigefinder der linken Hand löst die Kamera aus. Die rechte Hand ist frei für die Bedienung des Objektivs.
Das Sucherbild ist etwas heller als bei der Pentacon, und kann gegen die sehr helle (und teure) Acute Matte Mattscheibe ausgetauscht werden.
Der Filmtransport erfolgt klassisch über die Kurbel. Das ist langsamer als bei der Pentacon, aber macht Spaß :-)
Der Filmwechsel ist sehr viel aufwändiger als bei der Pentacon. Auf eine genaue Beschreibung verzichte ich hier, aber eine Zusammenfassung:
- das Wechselmagazin wird vom Würfel abgenommen (muss nicht unbedingt gemacht werden)
- die Filmtransporteinheit wird herausgenommen
- die Spule wird eingesetzt und eingefädelt, dabei wird der Film fixiert
- Der Film wird bis zur Markierung mit der Kurbel des Wechselmagazins transportiert
- Die Transporteinheit wird wieder eingesetzt.
- Das Wechselmagazin wird wieder an die Kamera angesetzt.
Pluspunkte für die Hasselblad
- Bedienung mit Lichtschacht ideal
- Filmtransport mit Kurbel macht Spaß
Minuspunkte für die Hasselblad
- Bedienung mit Prisma umständlicher
- Filmwechsel umständlich

Fazit
Die Hasselblad ist eher für den Einblick von oben gemacht - alles fühlt sich richtig an. Die rechte Hand ist komplett frei für die Bedienung des Objektivs (Schärfe, Blende, Verschlusszeit).
Die Bedienung der Pentacon Six funktioniert auch gut, asie bietet mehr Griffpositionen, allerdings muss ich auch mehr umgreifen.
Objektive zur Pentacon Six und zur Hasselblad 500 c/m


Für beide Systeme gibt es eine große Auswahl an Objektiven. Konstruktionsbedingt sind die Pentacon Six Objektive einfacher und robuster, da sie keinen eigenen Verschlussmechanismus besitzen. Die überwiegende Anzahl der Objekte kommt jeweils von Zeiss - bei der Pentacon Six von Carl Zeiss Jena (DDR), bei der Hasselblad von Carl Zeiss (BRD).
Die Hasselblad Objektive haben anstelle eines Filtergewindes ein Bajonett, das macht den Filterwechsel besonders einfach. Diese Filter heutzutage zu bekommen, ist allerdings nicht leicht (bzw. preiswert). Neben dem Filterbajonett, das innen am Objektivrand sitzt, haben die Hasselblad-Objektive auch ein Außenbajonett, mit dem Sonnenblenden befestigt werden können.
Da jedes Hasselblad Objektiv seinen eigenn Verschluss besitzt, befindet sich auch die Verschlusszeiteneinstellung am Objektiv. Zeit und Blende können gemeinsam verstellt werden, ohne dass sich die Lichtmenge ändert (also z.B. 1/500 f5.6, 1/250 f4 u.s.w.). Das ist sehr praktisch. Hat man einmal die Belichtung bestimmt, kann man mit einem Dreh die passende Blende-Zeit-Kombination auswählen.
Problematisch sind Objektive längerer Brennweite an der Hasselblad 500, da nicht das ganze Bild auf der Mattscheibe angezeigt wird (Abschattungen). Hierdurch wird die Bild- und Schärfebeurteilung beeinträchtigt. Neuere Modelle der Hasselblad, wie die 501 oder 503, haben dieses Problem nicht mehr.
Pentacon Six Objektive
| Bezeichnung | Brennweite | Lichtstärke | Naheinstellgrenze | Filtergröße |
|---|---|---|---|---|
| Flektogon | 50 mm | 1:4 | 0,5 m | M86 |
| Biometar | 80 mm | 1:2.8 | 1 m | M58 |
| Biometar | 120 mm | 1:2,8 | 1,3 m | M58 |
| Sonnar | 180 mm | 1:2.8 | 1,7 m | M67 |
| Sonnar | 300 mm | 1:4 | 4 m ? | M86 |
Hasselblad 500cm Objektive
| Bezeichnung | Brennweite | Blende | Naheinstellung | Filterserie |
|---|---|---|---|---|
| F-Distagon | 30 mm | 3,5 | 0,3 m | 26 |
| Biogon | 38 mm | 4,5 | 0,3 m | 63 |
| Distagon | 40 mm | 4,0 | 0,5 m | 104 |
| Distagon | 50 mm | 4,0 | 0,5 m | 63 |
| Planar | 80 mm | 2,8 | 0,9 m | 50 |
| Planar | 100 mm | 3,5 | 0,9 m | 50 |
| UV-Sonnar | 105 mm | 4,3 | 1,8 m | 50 |
| S-Planar | 120 mm | 5,6 | 0,95 m | 50 |
| S-Planar | 135 mm | 5,6 | 0,535 m | 50 |
| Sonnar | 150 mm | 4,0 | 1,4 m | 50 |
| Sonnar | 250 mm | 5,6 | 2,5 m | 50 |
| Tele-Tessar | 350 mm | 5,6 | 5m | 86 |
Nicht unerwähnt bleiben sollte außerdem die Hasselblad SWC - eine spezielle Weitwinkelkamera mit fest eingebautem 38mm Objektiv. Ohne Spiegelkasten, mit Sucher und Anschluss an das selbe Wechselmagazin. Diese Kamera eignet sich auch für das Scharfstellen direkt auf einer Mattscheibe, die an Stelle des Wechselmagazins angesetzt werden kann.
Fazit
Die Hasselblad hat die deutlich größere Auswahl an Zeiss-Optiken. Interessant sind vor allem die Brennweiten im Weitwinkelbereich unterhalb von 50 mm. Längere Brennweiten sind lichtschwach und schatten das Sucherbild ab. (Die neuere Hasselblad 503 hat einen längeren Spiegel und soll dieses Problem nicht haben)
Pentacon Six hat dagegen im Telebereich die deutlich lichtstärkeren Linsen im Angebot. Ich nehme an, dass bei der Hasselblad bedingt durch den Zentralverschluss der Durchmesser des Objektiv-Tubus begrenzt sein muss.
Zubehör

Pentacon Six
Für die Pentacon Six gibt es verschiedene Prismenaufsätze, die allerdings das Sucherbild verdunkeln. Außerdem gibt es einen Lupenaufsatz, einen Winkelsucher und natürlich Zwischenringe und Balgengeräte für Makroaufnahmen.
Hasselblad 500cm
Das Hasselblad System ist im Gegensatz zur Pentacon Six über die Jahrzehnte kontinuierlich weiterentwickelt worden. Somit gibt es für die Hasselblad eine große Menge an Zubehör aus verschiedenen Jahrzehnten:
- Prismensucher in verschiedenen Winkeln
- Separate Sportsucher, die auf den Zubehörschuh (linke Seite) geschoben werden können
- Schnellwechselplatte für die Stativbefestigung
- Polaroid-Rückteile
- Unterwasser-Gehäuse
- Spezielle Bajonett-Filter
- Balgengeräte und Zwischenringe
Es gibt auch ein motorgetriebenes Gehäuse - die Hasselblad EL/M. Diese ist preislich ziemlich interessant, man bekommt sie für deutlich weniger Geld als die beliebte 500cm.

Fazit
Die Pentacon bringt eigentlich alles mit, was man heutzutage als Analog-Liebhaber an einer Mittelformat Kamera benötigt.
Die Hasselblad dagegen war seinerzeit auf dem Weltmarkt eine Profikamera und hatte für alle Einsatzbereiche entsprechende Tools. Als Analog-Liebhaber wird man die meisten davon heutzutage nicht benötigen, aber diese Vielseitigkeit hat eben auch den Ruf und Mythos des Hasselblad-Würfels begründet.
Fehleranfälligkeit
Die Pentacon Six hat einen zwiespältigen Ruf, die Hasselblad dagegen wird als Präzisionswerkzeug gesehen. Aber ist das heutzutage - 50 Jahre nach dem Erscheinen der Kameras - immer noch so?
Probleme der Pentacon Six
Die Probleme, die man bei der Pentacon Six hat, sind im Wesentlichen zwei:
- der Verschluss arbeitet ungenau
- die Planlage des Films ist ungenau
- Der Filmtransport ist nicht sauber, Bilder überlappen sich
Das Problem mit der Planlage kann ich nicht bestätigen, dass mit dem Filmtransport und dem Verschluss dagegen schon - wie bei fast allen alten Kameras verharzen die Fette und müssen gereinigt werden. Ist das einmal getan (kostet etwa 150 - 200 €), hat man eine gut funktionierende Kamera in der Hand. Die Objektive sind in der Regel unkaputtbar; manche sind halt wie bei der Hasselblad runtergerockt, wenn sie über Jahrzehnte benutzt wurden.
Beim Erwerb einer Kamera lässt sich leicht prüfen, ob die Springblende funktioniert, für den Test des Verschlusses muss man einen Probefilm spendieren.
Probleme bei der Hasselblad
Aufgrund der sehr komplizierten Technik sind meiner Meinung nach die alten Hasselblads, die man bei Kleinanzeigen o.ä. bekommt, häufiger in einem problematischen Zustand.
Mit den folgenden Problemen muss man rechnen - ich hab leider auch damit zu tun gehabt:
- der Hilfsverschluss leiert aus und öffnet sich nicht ganz - dadurch wird das Bild abgeschattet (150 - 200 €)
- die Wechselmagazine sind undicht und müssen neu abgedichtet werden (100 €)
- die komplizierte Mechanik der Blenden und Verschlüsse in den Objektiven funktioniert nicht (200 - 300 €)
Fazit
Bei der komplizierten Technik der Hasselblad muss man mit Defekten rechnen; Probleme mit den Verschlüssen können in jedem Objektiv separat auftreten. Das verdirbt den Spaß und ist auch teuer.
Kosten
Pentacon Six
Eine Pentacon Six bekommt man heute für 200-400 € je nach Zustand. Muss der Verschluss justiert werden, kommen noch mal 150 € dazu - dann hat man eine funktionierende Kamera mit einem sehr guten 80mm Objektiv.
Ergänzende Objektive wie das 50er, 120er 1:2.8 oder das 180 1:2.8 sind auch für jeweils etwa 200 € zu erhalten.
Eine Pentacon Six mit 50er, 80er und 120er und Werkstattüberholung gibt es somit für unter 1000 €
Hasselblad
Vorbei sind die Zeiten, als man eine funktionierende Hasselblad für unter 1000 € bekommen hat. Für das Geld bekommt man heute bestenfalls ein Gehäuse und Wechselmagazin, das man dann gleich in die Reparatur geben darf.
Eine gepflegte, überholte Hasselblad 500 cm mit dem 80er Objektiv kostet 1.500 - 2.000 €.
Die Objektive kosten je nach Art um die 400 - 1000 €. Unbeliebte Brennweien alter Bauart gibts natürlich günstiger.
Für eine kleine Hasselblad Ausrüstung mit 50er, 80er und 120er wird man so schnell 3000€ los.
Fazit
Für das Hasselblad Kamerasystem zahlt man gut dreimal so viel wie für das Pentacon Six System.

persönliches Fazit
Eine funktionierende, gepflegte Hasselblad mit 80mm und 50mm Objektiv ist eine tolle Sache; eine solche Kombo zu bekommen ist teuer. Dafür hat man eine zeitlose Kamera, die ihren Wert nicht verliert, und die jedesmal Freude macht, sie zu benutzen.
Die Pentacon Six macht ebenso gute Fotos, und hat auch ihren Charme. Das Handling ist anders, die Objektive sind sehr gut. Das ganze gibt es für sehr viel weniger Geld, und auch die Pentacon Six verliert ihren Wert nicht.
Ich hab bei der Pentacon Six das Gefühl, dass sie robuster und verlässlicher ist als die Hasselblad, bei der ich stets Sorge hab, dass wieder eine neue Gebrechlichkeit auftritt.
Mit den defekten Hasselblad Ausrüstungsteilen hab ich ordentlich Lehrgeld gezahlt, das ist mir bei der Pentacon Six nicht passiert.
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