Wanderung um den Klostersee von Lehnin
Moni hat in einem Infoblättchen über den Fläming etwas über die Wanderwege beim Kloster Lehnin gelesen, und wir entscheiden einen Ausflug dorthin zu machen.
Vor vier Jahren waren wir schon einmal dort; seinerzeit sind wir mit der noch ganz jungen Milli auf dem Willibald-Alexis-Weg südlich von Lehnin gelaufen. Diesmal haben wir eine kleine Runde rund um den Klostersee geplant.
Wir parken am Kloster Lehnin und wandern im Uhrzeigersinn rund um den See, damit wir auf dem Rückweg (hoffentlich) in einem der Cafes auf der anderen Seeseite Kaffee und Kuchen bekommen.
Nahmitz
Am Nordufer des Klostersees erreichen wir Nahmitz, welches an der Autobahn A2 liegt. Abgesehen von dem beständigen Rauschen der Autos ist das Dorf ganz idyllisch; man gibt sich Mühe, mittels zahlreicher Infotafeln dem Touristen die Besonderheiten der Gemeinde näher zu bringen.
Nachdem wir Nahmitz durchquert haben, führt der Weg direkt an der Autobahn vorbei. Wir fragen uns, was wohl schlimmer ist - an der Autobahn oder unter einer Einflugschneise zu wohnen. Wir werden uns nicht einig; beides ist ziemlich blöd.





Ufercafe und Skulpturenpark
Hinter Nahmitz führt der Weg durch den Wald in Nähe des Sees. Am Kanuverleih gibt es leider keinen Kaffee, man vertröstet uns auf den Skulpturenpark.
Kurz bevor wir dort ankommen, erwischt uns ein kleiner Schauer. Wir bekommen herrlichen Kuchen und Kaffee, und da wir wegen Corona nicht in den Räumlichkeiten sitzen können, drücken wir uns an die Hauswand und verdrücken die Mahlzeit dort. Milli bekommt einen Knochen, mit dem sie erstmal für eine Stunde zu tun hat.


Der Regen lässt nach, und wir erkunden das Gelände. Überall sind Skulpturen und Installationen platziert; außerdem befindet sich ein Gästehaus am Rand. Infos zum Skulpturenpark.








Als dann Milli endlich den Knochen verarbeitet hat, machen wir uns wieder auf den Weg. Nebenan gibt es ein paar Baustellen; offensichtlich wird das Areal weiter ausgebaut.



Kloster Lehnin
Schließlich erreichen wir wieder die Klosteranlage mit aufziehendem Gewittergrollen. Genauso war es beim letzten Besuch. Eine Besichtigung der Anlage kommt nicht in Frage; das vertagen wir auf ein anderes Mal.





Wir schaffen es noch vor dem Gewitter wieder ins Auto und fahren zurück. Gerademal 30 Minuten braucht man mit dem Auto von Staaken bis hierher.
Das Cafe am Ufer hat es uns angetan - ein schöner Platz zum Runterkommen, und relativ schnell von Staaken aus zu erreichen. Ich denke, bis zum nächsten Besuch hier werden wohl nicht wieder vier Jahre vergehen.
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