Berlin - Kopenhagen Radweg #2: Zehdenick nach Ankershagen

Um 9:00 bin ich bei blauem Himmel losgeradelt. Der Weg führt direkt durch den Ziegeleipark Mildenberg.

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Hier wurde führe Ton abgebaut, zu Ziegeln gebrannt und mit Kähnen nach Berlin gebracht. Die durch den Abbau entstandenen Löcher sind dann voll Wasser gelaufen und haben Seen gebildet. (Ähnliche Tümpel und Seen sieht man übrigens auch zwischen Brandenburg und Potsdam bei Ketzin.)

Weiter gehts über Dannenwalde, das auf mich etwas trostlos wirkte. Immerhin gibt es hier eine Radfahrerkirche :-)

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Sehr schön dagegen Bredereiche! Sehr schön die Martinskirche mit Nachbildungen der Havelschiffe.

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Der Weg geht dann sehr schön, aber auch permanent auf und ab durch das Neustrelitzer Seengebiet. Bei Neu Canow ist auch Schluss mit Asphalt, der Weg geht auf zT sehr schmalen Feldwegen durch Wald und Wiese an den Seen vorbei. Hier muss man viel Zeit einplanen.

Das letzte Stück geht dann am Müritz Nationalpark lang. Auf Asphalt darfan sich hier auch nicht verlassen. Sehr schön hat mir Kratzeburg gefallen. Mein Ziel für diese Etappe ist Ankershagen, 10 km nördlich von Kratzeburg. Hier ist die Quelle der Havel, außerdem stammt Schliemann
Von hier.

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Übernachtet hab ich in der Pension Silberschälchen. Der Empfehlung des Wirts folgend habe ich als Vorspeise Hecht und als Hauptgang gebratene Maräne gegessen. Ich hab’s nicht bereut!

Alles in allem war die Etappe heute doch zu lang. 8 Stunden im hügeligem Gelände mit Gepäck schlaucht.