30.000 km mit Stevens Avantgarde

Vor 4 Jahren hatte ich die 15.000 km geknackt, jetzt hat mein Stevens Avantgarde 30.000 Kilometer auf dem Tacho.

Wie hat sich das Rad in den letzten 4 Jahren geschlagen?

Mängel

Eigenlich gibt es nur zwei (nachvollziehbare) Mängel:

  • Der Sattel geht mittlerweile kaputt; Zeit für einen Brooks!
  • Der Gepäckträger wird von den Taschen an den Haltepunkten durchgescheuert; an manchen Stellen sieht man schon den inneren Hohlraum. Ich behelfe mir, indem ich eine Schutzhülle aus Plastik angebracht habe, das hält den weiteren Verfall etwas auf.

Wartung

An Wartungsarbeit ist angefallen:

  • Mäntel wurden einmal ausgetauscht.
  • Ich tausche etwa alle 2 Jahre den Antrieb (Kasette und Kette); mittlerweile mache ich das selbst. Spart eine Menge Geld!

Postiv überrascht

  • Die Magura Bremsen sind weiterhin top
  • Der Rahmen ist stabil
  • Alle Lager funktionieren spielfrei
  • Die Felgen haben nach all den schlechten Wegen keinerlei Unwucht.

Fazit

Das Stevens ist ein absolut nachhaltiges Rad und der Generalist in meinem Fuhrpark:

  • Mein Rennrad (gute Austattung, aber hohes Gewicht) ist mein Wochenend-Rad, und kommt leider wenig zum Einsatz (zu viele Hobbies!).
  • Mein Brompton ist mein Winterrad(!) - ich fahre damit in der kalten Zeit Teilstücke meines Arbeitsweges und nehme es für die Reststrecken mit in die öffentlichen Verkehrsmittel.
  • Mein Stevens ist universell. Es ist zwar etwas schwer und mit dem großen Lenker unhandlich (ich muss es häufig in den Keller tragen), aber ein Packesel, mit dem man noch einigermaßen flott unterwegs ist (Reisegeschwindigkeit bis 25 km/h in der Stadt). Und es will offensichtlich nicht kaputtgehen.
  • Mein Terra Patria ist mein Traumrad. Rohloff, Magura, alles vom Feinsten. Und natürlich eine Starrgabel vorne, damit ich Packtaschen ranbekomme. Das nervt nämlich beim Stevens. Leider steht das Terra Patria beim Händler und wird erst zu mir kommen, wenn das Stevens den Geist aufgibt. Aber danach sieht es erst mal nicht aus.